Lebenswelt der Bergarbeiterfamilie

Bergarbeiterküche — Dem Nachbarn in den Topf geguckt

Das Leben der Bergarbeiterfamilien spielte sich in besonderen, speziell für die Arbeitskräfte geschaffenen Siedlungen ab: den Bergarbeiterkolonien.

Die Formen werksgebundenen Wohnungsbaus brachten eigenständige und für das Revier typische Lebensformen mit sich: die private Gartenwirtschaft und Tierhaltung zur Ergänzung des Lebensbedarfs, nachbarliche Solidarität und neue Wohnformen wie das »Kostgängerwesen«.

Im Zentrum des Geschehens stand meist die Küche der Bergarbeiterwohnung.

Mit der allmählichen Festigung der Zechenbelegschaften und der einzelnen Arbeiterkolonien entwickelten sich besondere Formen der Arbeiterkultur. Eine herausragende Stellung nahm dabei der Arbeitersport ein.

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