Gladbeck nach 1945

Vom Wirtschaftswunder zum Zechensterben — Ein Blick in den Raum Gladbeck nach 1945

Die Entwicklung Gladbecks seit Kriegsende beschließt den Rundgang durch die Stadtgeschichte. Als Achse des Raumes dient eine Nachbildung der alten, sechs Meter hohen Gladbecker Marktplatzuhr.

Vorbei an Trümmern, aus denen langsam wieder Mauern werden, kommt der Besucher in ein Wohnzimmer aus den 1950er Jahren.

Die 1960er Jahre brachten für viele Gladbecker die Bedrohung ihrer wirtschaftlichen Existenz: Innerhalb von 9 Jahren stellten alle Gladbecker Zechen ihren Betrieb ein, tausende von Kumpeln verloren ihren Arbeitsplatz.

Kaum weniger aufregend wurde die erste Hälfte der 1970er Jahre: »Glabotki« sollte Gladbeck schlucken und tatsächlich hieß Gladbeck vom 1.1.–6.12.1975 Bottrop II. Warum der 1. Januar 1975 nicht das Ende der Gladbecker Geschichte war, können Sie im Museum erfahren.

Aber wie geht es weiter? Die Geschichte hört ja nicht auf. Wohin entwickelt sich unsere Gesellschafft, zu der wir alle gehören?

Eine große »Zukunftswand« versucht auf unterhaltsame Art und Weise Entwicklungsmöglichkeiten — wahrscheinliche wie unwahrscheinliche — aufzuzeigen. Vieles liegt an uns, den aktiv handelnden Menschen, was aus der Geschichte werden wird.